Welcome to New York City
veroeffentlicht in DiaryAlles war weniger schlimm wie befürchtet…, am Flughafen hat die Tante am Schalter tatsächlich ein Herz gehabt und hat mich auch mit meinen knapp 30 Kilo Gepäck durchgelassen. Yuhuuuuuuuuuu!!! Wie froh ich bin meine Wintersachen mitnehmen zu dürfen, bei den Temperaturen die zur Zeit in New York herrschen wäre das sonst tragisch.
Im Flieger war es recht voll, fast jeder hatte einen Sitznachbarn - nur ich nicht!!! Anscheinend meinte es der liebe Gott wirklich gut mit mir und hat die ganze Reihe für mich allein vorgesehen. Doppel Yuhuuuuuuuuu!!! Das bedeutete natürlich für mich, dass ich mich schön breit machen und ausschlafen konnte. Insgesamt hatte ich drei Kissen und drei Decken… nur mit dem Essen wollten die nicht dreifach rausrücken
Das essen war wirklich sehr lecker und das war so ziemlich das einzige was ich von dem Flug mitbekommen habe. Von insgesamt neun Stunden Flug habe ich mindestens 6 durchgeschlafen - suuuuuuuuper!!!
Am Flughafen in New York begrüßte mich als erstes das breite Grinsen von George W. Bush, ich habe nett zurück gegrinst und verschwand in der Schlange zur Passkontrolle.
“Why are you here?” war das erste was ich von dem strengen Zollbeamten gefragt wurde. Ich spielte für einen Augenblick mit dem Gedanken ihm zu sagen “Because I need to talk with My Friend George W. Bush about the Klimakatastrophen”…
Dann habe ich aufgehört zu träumen, ein nettes Grinsen aufgesetzt (like G. W. B) und geantwortet: “Internship!”. Was danach kam kennen viele nur von Filmen… Fingerabdrücke (für CSI New York) wurden mir abgenommen und ein nettes Bild von mir haben die auch gemacht. Hätte ja sein können, dass der PC mein Gesicht mit Osama in Verbindung bringt. Naja, sollen die ruhig haben die lustigen Amis.
Nach diesem Abenteuer kam auch das nächste - die Fahrt nach Manhattan. Es gibt viele Möglichkeiten um dahin zu gelangen ich habe mich für die günstigste Variante entschieden, für den Bus. Stolze 14 Dollar hat das Ticket mich gekostet, aber gut… das wird wohl nicht der letzte stolze Preis sein den ich hier bezahlen werde.
Das Gefühl wenn man sich plötzlich zwischen den vielen Wolkenkratzern wiederfindet ist unbeschreiblich. Das erste was ich wahrgenommen habe war das Empire State Building - kein Wunder ist auch das höchste Gebäude in New York. Überall Menschen, gelbe Autos, Gebäude, Sirenen, Lichter, Chaos, Hektik … unglaublich!!! Viele Menschen sagen, dass eine Stadt wie New York sehr anstrengend ist auf Dauer - ich kann mir das noch nicht vorstellen, mich beflügelt so etwas. Ich habe hier das Gefühl hyperaktiv zu sein und sofort mit dem Puls der Stadt zu leben. Ab sofort bin ich ein Teil dieser Stadt und das Gefühl ist überwältigend!!!
In meiner Wohnung ist auch alles soweit glatt gelaufen. Ich habe mein Zimmer direkt zur Straße hin, so entgeht mir kein Einsatz der Polizei und Co - ich find das toll. Das Zimmer ist recht klein und hat wirklich nur die nötigsten Sachen: Schreibtisch, Schrank und Bett, aber mehr braucht ein motivierter Praktikant in New York nicht. Vor allem weil die Wohnung eigentlich nur zum Schlafen gebraucht wird. Das Bett ist eigentlich ein Thema für sich… heute Morgen dachte ich dass sich die Bettfedern in meinem Rücken gebohrt hätten. Bin mir nicht sicher ob nicht noch immer welche drin stecken
Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die kommende Zeit und bin sehr gespannt was mich noch erwartet…
Der Beitrag wurde
am
Montag,
den
29. Januar 2007
um
19:44 Uhr veröffentlicht
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