31st Januar 2007

Mein neues zu Hause

Das Kolping House - mein neues zu Hause. Standesgemäß mit der Amerikanischen Fahne, wie sich das gehört - hehehe
Das Kolping House - mein neues zu Hause. Standesgemäß mit der Amerikanischen Fahne, wie sich das gehört - hehehe

Was soll ich sagen, die Ansprüche die ich in Köln an eine Wohnung für umgerechnet 650 Euro (800 Dollar) im Monat habe, musste ich leider in Köln lassen :-/ Nichts anderes bleibt einem übrig, wenn man dafür ein 12 qm kleines Zimmerchen ohne Waschbecken und ohne jeglichen Komfort bekommt. Allerdings muss ich dazu sagen, dass die zentrale Lage meiner Wohnung und die tolle Aussicht aus dem Fenster wieder für gute Laune sorgen :-) . Zudem gibt es von Montag bis Freitag ab 17 bis 19:30 eine warme & leckere Mahlzeit inklusive. Bei den Preisen die man Außerhalb bezahlt ist die Wohnung eigentlich geschenkt ;-) Also alles halb so schlimm wenn man bedenkt, dass ich die wenigste Zeit in meinen vier engen Wänden verbringen werde. Warten wir ab bis es etwas wärmer wird, dann sieht man mich nur noch zum Schlafen hier.

Die Metroverbindung ist von hier aus grandios, innerhalb von acht Minuten bin ich am Times Square und innerhalb von 15 Minuten in der Arbeit. Wenn ich es mir recht überlege, dann fühle ich mich hier schon jetzt sehr wohl und ich denke mit der Zeit gewöhne ich mich auch an die Toiletten und Duschen am Flur. Naja, was solls… die Jungs sind alle sehr nett und solange ich nicht mitbekomme dass die sich gegenseitig die Seife aufheben ist alles easy ;-)

Ach ja, für 5 Dollar extra in der Woche habe ich mir noch einen Kühlschrank bestellt. Das erinnert mich sehr an ein Baukasten-System… ich frage mich was man sonst so alles für ein paar Dollar noch einbauen lassen kann. “Hallo…, ich nehme bitte noch ein Extra-Fenster für 10 Dollar in der Woche und einen Whirlpool für 15 Dollar und wenn wir schon dabei sind… ein Balkon wäre auch nicht schlecht”. Hey, wir sind im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ;-) das muss doch gehen! Zurück zum Kühlschrank und auf den Boden der Tatsachen - mit dem “refrigerator” kann ich mir mal die ein oder andere Leckerei gönnen, ohne dass ich sie auf der Fensterbank bei -4°C gefrieren lassen muss. Spätestens im Sommer, wenn es hier bis zu 45°C warm wird, kann ich darauf nicht mehr verzichten.

Für alle die mich hier besuchen wollen… Leute sagt mir früh genug bescheid damit ich mich um eine Bleibe kümmern kann - mein Zimmer ist wirklich nur für eine Person + Kühlschrank ausgelegt. Sobald ich aufgeräumt habe werde ich euch auch Bilder von meinem Zimmer nachreichen…

veröffentlicht von Jacek in Diary | 1 Kommentar

Das Kodak Theatre in dem die Oscars verliehen werden
LA ist die Stadt der STOP-Schilder. Ich bin mir sicher, dass ich während der 1200 Meilen die ich hier hingelegt habe mehr an Stopschildern gehalten habe als in den letzten 9 Jahren zusammen. Will auch nicht wissen wie viele ich übersehen habe
nicht schlecht, für die Paar Dollar... da kann man sich echt nicht beklagen...
ich glaub den Abend wird keiner von uns so schnell vergessen, das ist aber eine andere Story ;-)
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