27th
Februar
2007
Wenn ich morgens um 10 Uhr in die Agentur komme, dann sind die Köpfe meistens schon am rauchen. Nicht selten kommt es vor, dass ich direkt und ohne Umwege zu einer Besprechung geladen werde, bei der über aktuelle Kampagnen und Strategien gesprochen wird. Wirklich sehr spannend, ich lerne viele praktische Marketingmaßnahmen kennen und sehe viele Werbemöglichkeiten aus einer anderen Perspektive, auf einige wäre ich von selbst vermutlich nie gekommen.
In den letzten zwei Wochen allerdings wurde viel mehr gesprochen über mögliche Umsatzsteigerungen und über die Präsentation der Firma nach Außen. Die meisten unserer Mitarbeiter bemängelten dabei unsere relativ veraltete Internetpräsenz. Alan - der Oberguru der Firma - wusste bereits vorher über meine Fähigkeiten, Internetseiten zu gestalten und zu vermarkten, bescheid. Ich habe mich sehr darüber gefreut als er mich gefragt hatte, ob ich die Neugestaltung unserer Internetseiten übernehmen könnte. Für mich war das natürlich wie ein Sechser im Lotto - nichts lieber als das!!! Jetzt habe ich bis nächsten Montag die Aufgabe ein Tamplate (eine Beispielseite) zu erstellen.
Im Prinzip ist es ein Mammutprojekt, bei dem ich sehr eng mit unserem Chef zusammen arbeiten werde - welch eine Ehre
Alan ist bei uns in der Firma nicht nur der Chef, sonder gilt auch als der kreativste Kopf. Auf das Brainstorming mit ihm freue ich mich schon jetzt. … weiter lesen »
veröffentlicht von Jacek in Internship |
26th
Februar
2007
Das schicke Flatiron building
Das immer wärmer werdende Wetter in den letzten Tagen lockt viele New Yorker nach Draußen. Auf der täglichen Suche nach geeigneten Futterstellen zur Mittagszeit entschloss ich mich am Freitag für einen griechischen und relativ günstigen Straßenimbiss. Direkt in der Nähe vom Flatiron building (siehe Karte) machte ich es mir auf einer Bank gemütlich und stocherte mit der Plastikgabel im Essen rum. Plötzlich entdeckte ich hinter mir zwei ganz nervöse Eichhörnchen, die sich bereits auf dem Weg zu mir um MEIN Futter stritten. Hallo??? Soweit habe ich zu dem Zeitpunkt allerdings nicht gedacht, eher schienen die mir ganz putzig zu sein und am liebsten hätte ich eins mit in mein “Baukastenzimmer” mitgenommen - hehehe! “Tierhaltung 5 Dollar extra!”Siehe Beitrag: Meine neue Wohnung. Sorry das können nur die verstehen die den Beitrag gelesen haben, zurück zum Thema.
Du fieses Biest lass mir mein Futter, bin auch nur ein armer Student
Mir schienen die Eichhörnchen nicht gerade am Hungertot zu leiden, weil sie ungefähr drei Mal so groß waren wie die die wir aus Deutschland kennen. Trotzdem musste ich schnell feststellen, dass sie ein festes Ziel im Auge hatten, und ich meine nicht von mir gestreichelt zu werden - die Biester wollten mein Essen!!! Biester, weil die keinen Respekt vor dem hatten, der an der Nahrungskette an der Spitze steht. Diese tierische Straßen-Gang war wirklich aggressiv, siehe Beweisvideo. Es nützte alles nichts, irgendwann habe ich mich frustriert aus dem Staub gemacht um mir ein neues, ein eigenes Revier zu suchen
Na dann guten Appetit!
veröffentlicht von Jacek in Diary |
25th
Februar
2007
Das Gemetzel nimmt seinen Gag. Ich hab vorher noch ein paar Steine ins Kissen gestopft, damit es nicht zu lange dauert ;O))
Bilder >>> Samstag 14 Uhr… was macht der gelangweilte New Yorker bei traumhaften Wetter am hellichten Tage? Er schnappt sich sein versifftes Kissen und geht zur einstündigen Kissenschlacht am Union Square!!! Auf die selbe Idee kamen gestern ungefähr 1000 Menschen, welch ein Zufall ;O)) hehehe.
Als ich davon hörte war mir klar - dabei sein!!! Wusste eh nicht mehr was ich mit dem ekligen Kissen aus dem Kolping Haus machen sollte, bisher diente es mir eher als ungeliebtes Möbelaccessoire. Sofort am ersten Tag als ich hier angekommen bin, habe ich mir ein neues Kissen angeschafft. Kein Mensch würde auf dieses gelbe Ding seinen Kopf legen und angenehm träumen können - hihihi.
Jetzt ist mein Kissen vereint mit den anderen Kissenkumpeln auf dem Union Square, ein wenig Leid tut es mir schon
Jetzt liegt es in tausend Stücke zerstreut bei den anderen tausend Kissen und wiederum deren tausend Fetzen auf dem Union Square und wird nach und nach vom Winde verweht.
Es war total witzig und hat unglaublich viel Spaß gemacht, aber was erzähle ich… schaut es euch selbst an:
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24th
Februar
2007
veröffentlicht von Jacek in Highlights |
18th
Februar
2007
Wie zu Goldfinger Zeiten, schnell noch nebenbei was verdient ;O)) ist auch bitter nötig, hier kostet das Gaffel-Kölsch 5 Dollar…
Bilder>>>
Samstag Abend…, wo geht`s hin? Gute Frage, gerade dann wenn man mit einigen Leuten unterwegs ist und alle für gewöhnlich im Stehen pinkeln… Doch Einigung war schnell da. Zuerst in die Loreley (yuhuuuuu) und im Anschluss ins Pacha (zuerst gedacht “Pfui”).
Loreley war mal wieder Viva Colonia und total voll…, also wie die letzten Tage.
Pacha - von der Musiklautstärke taub und von den Lasern blind, das werden unsere Eltern nie verstehen
Im Pacha hat Erick Morillo aufgelegt, der hat wohl letztes Jahr den Internationalen Best DJ Award gewonnen. Komisch, von dem DJ habe ich vorher noch nie was gehört. Naja zumindest waren wir uns nachher alle einig - der Erisch hat seinen Titel wirklich verdient. Die Party war der absolute Wahnsinn (also doch gedacht “huiiii”), nur kann ich jetzt nach der 135dB Dauerbeschallung sehr schlecht hören - pieeeeeeeeeeep ;O))
Insgesamt war es sehr günstig, weil ich uns auf die Owners-List des Pacha setzen konnte. Möglich war das, weil die Firma für die ich arbeite für fast alle Clubs der Stadt Werbung macht. Suuuuuuper…also in Zukunft kein Eintritt mehr und somit jedes Mal 30 Dollar gespart. Obendrauf gibt es auch kein Anstehen mehr - so haben sich an dem Abend mindestens 45 Minuten Zähneklappern und dicke Eisklumpen an den Füßen in Luft aufgelöst.
Habe ich eigentlich erwähnt, dass ich den Winter hier unerträglich finde??? Bild von vor zwei Tagen.
ich mag die Kälte nicht mehr fühlen und sehen
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18th
Februar
2007
Ausnahmezustand in der Loreley
Bilder vom Weiberfastnacht
ohhh menno… an Weiberfastnacht durfte ich mich für ein paar Stunden wie zu Hause in Kölle fühlen. Gaffel Kölsch, kölsche Musik, kölsches Essen, kölscher Karneval - und das alles mitten in Manhattan. Mein Kostüm, eine Bayrische Tracht die ich von zu Hause mitgenommen hatte, war DIE Atraktion. Ich weiß nicht wie oft ich jodeln musste, oder wie oft die Menschen hier jodelnd an mir vorbei gingen - hihihi, es war jedenfalls sehr witzig. Am schwierigsten war es den New Yorkern zu erklären wieso ich als Kölner im Februar mit einer Bayrischen Tracht zu einer Karnevalsparty in ihrer Stadt unterwegs bin. Hilfe, die Verwirrung war groß! So richtig hat mich anscheinend niemand verstanden, die halten uns jetzt für total übergeschnappt.
Verwundert hat mich der relativ hohe Anteil an Amerikanern die lustig versucht haben zu den Kölschen Liedern mitzusingen. Einigen habe ich dann ein paar Wörter beigebracht: “Heeeeeeeerrlisch” oder “Lecker Mädsche”! Es war wirklich heeeeeeerrlisch! Irgendwann wurde mir ein Mirkro vor die Nase gehalten und ich musste fleißig erzählen. Wie es scheint haben einige von euch gestern Radio gehört und meinen Gruß empfangen - yuhuuuuuuuuuuuu!!!
Die Loreley hat bis Dienstag Ausnahmezustand und ich glaube, dass ich dem nicht widerstehen kann
veröffentlicht von Jacek in On Tour |
15th
Februar
2007
Sehr oft begegnet man Menschen auf der Straße, die selbst bei -12°C stundenlang auf Plastik Eimern sitzen und eine Musik-Performance hinlegen, dass man nicht mehr aus dem Staunen weg kommt. So wie dieser sympathische Genosse auf dem folgenden Video. Ich wusste bis dahin wirklich nicht, dass man auf Sperrmüll Musizieren kann. Woooooooow!!! Sollte es also mit dem Praktikum nicht klappen weiß ich schon einen Plan B
Mal im ernst, ich habe dem Kumpel so lange zugehört bis ich vor Kälte nicht mehr konnte, es war unerträglich kalt!
Jedenfalls, Respekt vor der Leistung dieser Ein-Mann-Band!!! Brrrrrrrr kalt…
Ich wette dass der ein oder andere gleich in die Küche geht, ein paar Töpfe auf dem Fußboden verteilt und seine Nachbarn terrorisiert… hehehehe…
veröffentlicht von Jacek in Diary |
14th
Februar
2007
Kölscher Karneval in New York
… nichts ist unmöglich… selbst der kölsche Karneval ist zu Gast in New York. Möglich macht es die kölsche Kneipe mit dem Namen Loreley
Mit der größten Vorfreude auf die Reaktion der New Yorker auf mein Outfit, habe ich mein Karnevalskostüm schon heute mal raus gelegt. Bin schon sehr gespannt auf die nächsten Tage…
veröffentlicht von Jacek in Diary |